
AUFSTELLUNGEN
Sichtbar machen, was im Verborgenen wirkt.
Damit dein System sich neu ordnen kann.
Ein geführter Abend in kleiner Gruppe.
Tiefe Prozesse, ohne Drama.
So läuft ein Aufstellungstermin ab
Wir beginnen gemeinsam.
Bevor die erste Aufstellung startet, kommen alle im Raum an – mit einfachen Übungen zur Nervensystemregulation.
So startest du nicht aus dem Alltagstempo direkt in einen tiefen Prozess, sondern aus Ruhe und Präsenz.
Dann folgt die Aufstellungsarbeit.
Drei Aufstellungen, getragen von der ganzen Gruppe. Ob du dein eigenes Anliegen aufstellst oder als Stellvertreterin dabei bist. Du bist Teil jedes Prozesses.
Zum Abschluss kommen wir wieder zusammen.
Wir sortieren, was sich gezeigt hat, und regulieren das Nervensystem, bevor jede und jeder nach Hause geht. Niemand verlässt die Runde mitten in einem offenen Prozess.
Was du mitnimmst, ist Lösung. Nicht Aufwühlung.
So wird diese Zeit zu einer gemeinsamen Bewegung:
Jeder Mensch bringt etwas mit, und aus allem zusammen entsteht ein wissendes Feld, das den Weg zur Lösung kennt.
WAS SIND KOHÄRENZ AUFSTELLUNGEN?
Systemische Aufstellungsarbeit trifft Embodiment, Nervensystem und innere Prozesse
Manchmal wissen wir längst, worum es geht. Wir kennen unsere Muster, haben Zusammenhänge verstanden und können trotzdem nicht wirklich etwas verändern.
Weil das, was uns bewegt, selten nur auf einer Ebene stattfindet.
Genau hier setzen meine Kohärenz-Aufstellungen an.
Sie sind mein eigener Zugang zur systemischen Aufstellungsarbeit und basieren auf meinem Neuro-Kohärenzmodell. Dabei betrachten wir den Menschen nicht isoliert und auch nicht ausschließlich innerhalb seines Familiensystems.
Wir beziehen unterschiedliche Ebenen mit ein: den Kontakt zu dir selbst, deinen Körper und dein Nervensystem, alte Erfahrungen und Prägungen sowie dein gegenwärtiges Energiefeld.
Denn manchmal liegt die wesentliche Dynamik im Familiensystem.
Manchmal zeigt sie sich als innerer Konflikt zwischen verschiedenen Anteilen.
Manchmal hält der Körper etwas fest, wofür längst Worte und Erklärungen gefunden wurden.
Und manchmal braucht es eine Veränderung im gegenwärtigen Leben.
In einer Kohärenz-Aufstellung schauen wir gemeinsam.
Es zeigt sich das, was bereit ist, in eine neue Ordnung zu gehen.
Aufstellungsarbeit, die den Körper mit einbezieht
Eine Aufstellung ist für mich kein rein systemisches Geschehen.
Ich verbinde klassische systemische Aufstellungsarbeit mit Embodiment, Nervensystemwissen, innerer Anteilearbeit und körperorientierter Prozessbegleitung.
Wir arbeiten deshalb nicht nur mit Personen oder Familienmitgliedern als Stellvertreter:innen. Auch innere Anteile, Bedürfnisse, Ressourcen, Symptome, Entscheidungen, Lebensbereiche oder innere Konflikte können einen Platz in einer Aufstellung bekommen.
Der Körper wird dabei zu einer wichtigen Orientierung: Was verändert sich? Wo entsteht mehr Raum? Wo Spannung? Was fühlt sich stimmig an und wo meldet sich ein klares Nein?
So entsteht Schritt für Schritt ein Bild davon, was dein gesamtes System braucht, um wieder mehr Kohärenz zu erfahren.
Systemische Aufstellungen & Autopoiesis
In meiner Arbeit verbinde ich systemisches Wissen mit dem Prinzip der Autopoiesis, der Fähigkeit lebendiger Systeme, sich aus sich selbst heraus zu erneuern.
Das bedeutet: In jeder Aufstellung wird nicht „etwas gemacht“, sondern ein Raum geöffnet, in dem das System sich selbst in die Ordnung bringen kann – aus der eigenen Intelligenz heraus.
Ich halte diesen Raum mit klarer energetischer Führung, tiefer somatischer Präsenz und einem feinen Spürsinn für das, was in der Tiefe wirkt.
So können Veränderungen geschehen, die nicht von außen erzeugt werden – sondern von innen wachsen.
Was „traumasensibel“ für mich bedeutet
Aufstellungsarbeit kann tief gehen. Gerade deshalb ist mir wichtig, wie wir arbeiten.
Du bestimmst dein Tempo. Deine Grenzen werden respektiert. Du behältst Wahlmöglichkeiten und musst nichts aussprechen oder durchleben, wozu dein System nicht bereit ist. Wir orientieren uns durchgehend an deinen Ressourcen und deiner Körperwahrnehmung.
Was eine Aufstellung bei mir nicht ist
Mit ein paar Vorstellungen möchte ich aufräumen:
Du kannst mit einer Aufstellung keinen anderen Menschen verändern. Du kannst deinen eigenen Platz, deine Wahrnehmung und deine Beziehung zu einem Menschen verändern – dadurch verändert sich oft auch die Dynamik zwischen euch.
Eine Aufstellung zeigt keine absolute Wahrheit. Was Stellvertreter wahrnehmen, ist keine objektive Aussage über dich oder deine Familie.
Tiefe Prozesse können sehr still sein. Die Intensität einer Erfahrung sagt nichts über ihre Wirksamkeit. Es braucht keine emotionale Überwältigung, damit sich etwas verändern darf.
Und: Die Aufstellungsleitung weiß nicht besser als du, was für dich richtig ist. Entscheidend bleibt, was für dich und deinen Körper stimmig ist.
Eine Aufstellung macht Dynamiken sichtbar und eröffnet neue Bewegungsmöglichkeiten. Was davon für dein Leben Bedeutung hat, entscheidest du selbst.
Was du aufstellen kannst
Wiederkehrende Beziehungsmuster, obwohl du längst verstanden hast, was dahinterliegt.
Ein Gefühl von Blockade, das du nicht greifen kannst.
Eine Entscheidung mit widersprüchlichen Bewegungen in dir.
Ein innerer Konflikt – ein Teil will Veränderung, etwas anderes hält fest.
Spannungen in Familie oder Partnerschaft.
Verantwortung oder Belastungen, bei denen unklar ist, was wirklich zu dir gehört.
Du musst vorher nicht wissen, was dahintersteckt oder auf welcher Ebene die Ursache liegt. Genau das machen wir gemeinsam sichtbar.
Auch die Teilnahme als Stellvertreter ist intensive Selbsterfahrung. Die Prozesse der anderen berühren häufig eigene Themen, ohne dass du mit einem konkreten Anliegen kommen musst.
KUNDENSTIMMEN








AUFSTELLUNGSLEITERIN
Petra Windauer
Systemikerin, Embodiment-Mentorin, Gründerin der OpenUp Akademie.
Seit über 20 Jahren arbeite ich an der Schnittstelle von Körper und System. Ich habe von unglaublich vielen Mentor:innen und Heiler:innen gelernt, die mich geprägt haben. Lehrende, die Wissenschaft und Spiritualität, Tiefe und Humor, Handwerk und Intuition verbunden haben.
Mein Weg führte durch hypnosystemische Arbeit, spirituelle Aufstellungsarbeit, schamanische Einflüsse, Systemische Strukturaufstellungen und klassische Familienaufstellung.
Und ich habe in all den Jahren auch erlebt, was nicht hilft: Dramatisierung, emotionale Überwältigung, Deutungen von außen, Aufstellungen, die mehr inszenieren als klären. Davon grenze ich mich bewusst ab. Diese Erfahrungen haben meine Arbeit genauso geformt wie meine Ausbildungen.

Daraus ist mein eigener Zugang entstanden: die Kohärenz-Aufstellung, aufgebaut auf meinem NeuroKohärenz-Modell. Ich suche die Ursache nicht automatisch im Familiensystem, sondern schaue zuerst, auf welcher Ebene dein Thema liegt – im Kontakt zu dir selbst, im Körper und Nervensystem, in alten Prägungen oder in deinem gegenwärtigen Umfeld.
Mein Fokus liegt auf dem Umsetzbaren: nicht nur verstehen, sondern verkörpern.


Mitglied im Expertenpool
"Aufstellungsarbeit" und "Supervision"
WKO Oberösterreich